Published On: 29. November 2022Categories: Wissen

PSADT Hype

Warum ist das auf PowerShell basierende App Deployment Toolkit eigentlich gerade so gefragt?

Seit Monaten werden wir als IT-Dienstleister im Client Management Umfeld mit Anfragen zu PSADT Trainings und Softwarepaketierungs-Aufträgen überhäuft – doch warum ist das so?

Nun, wenn wir mit unseren Kunden und Interessenten sprechen, hören wir oft, dass Paketierung in ihrem Haus lange Jahre die Arbeit von wenigen, spezialisierten Kollegen war, die viel Zeit dafür aufgewendet haben, mit geläufigen Skriptsprachen wie Batch oder AutoIT auch komplexe Software ohne Userinteraktion zu verteilen.

In Zeiten jedoch, in denen IT-Mitarbeiter sehr breit gefächerte Aufgabenbereiche abdecken müssen, ist es wenig sinnvoll, das Wissen um eine solch zentrale Disziplin des Clientmanagements auf wenige Personen zu konzentrieren. Vielmehr steigt die Produktivität enorm, wenn sich Kollegen diese Arbeit flexibel teilen können, was allerdings dazu führt, dass Standards geschaffen werden müssen, an denen sich alle an der Paketierung beteiligten Kollegen orientieren können, sei es der einheitliche Aufbau des Codes mit Installations- und Deinstallations-Routinen, wiedererkennbare und mehrsprachige Paketoberflächen, oder einfach das Gefühl, dass man durch vorgefertigte Funktionen nicht ständig das Rad neu erfinden muss, wenn man mal eine Zip-Datei entpacken möchte.

Denn alle gängigen Anforderungen bei der Paketierung von einfachen bis komplexen Anwendungen werden durch das PSADT bereits erfüllt, es ist ein Quasi-Standard der modernen Paketierung. Zudem ist es durch die Verwendung von PowerShell als Sprache sehr betriebssystemnah und kann mit seinen fertigen Funktionen jederzeit durch natives PowerShell ergänzt werden.

Somit stellt dieses Framework gerade für Einsteiger einen sehr guten Weg dar, schnell zu ersten Erfolgen zu kommen, während Profis es schätzen, dass sie sich eigene Funktionen bauen können, die sie den Kollegen einfach zur Verfügung stellen können, damit diese sie ebenfalls verwenden können.

Und nicht zuletzt profitiert auch das Management von einem Einsatz dieser Technologie, da die so erstellten Pakete universell einsetzbar sind, ob in OnPremise-Infrastrukturen oder in der Cloud. Mehrkosten durch Re-Paketierung bei einem Wechsel der Verteilungslösung entfallen, da PowerShell-Skripte oder EXE-Dateien sowohl von jeder Client Management Lösung am Markt, als auch von Microsoft Azure unterstützt werden.

Falls Sie also auch auf diesen Zug aufspringen möchten: Haben wir hier die passende Schulung für Sie!

In den kommenden Wochen möchten wir für Sie an dieser Stelle auch immer wieder ein paar Tipps & Tricks zu diesem Framework und gängigen Herausforderungen in der Paketierung veröffentlichen – es lohnt sich also, mal wieder vorbeizuschauen. 😊

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